Motten
Motten sind nicht nur lästig, sondern können in Haushalten und Gewerbebetrieben erhebliche Schäden verursachen. Man unterscheidet dabei vor allem zwischen Lebensmittelmotten (z. B. Mehlmotte, Dörrobstmotte) und Textilmotten (z. B. Kleidermotte, Textilmotte, Pelzmotte). Besonders in lebensmittelverarbeitenden Betrieben stellt ein Mottenbefall eine hygienische und wirtschaftliche Gefährdung dar – vor allem im Zusammenhang mit HACCP-Vorgaben.
Arten von Mottenbefall
Lebensmittelmotten:
- Befall in Vorräten, Lagerware, Silos oder Produktionsbereichen
- Larven verunreinigen Lebensmittel durch Gespinste, Kot und Häutungsreste
- Typische Produkte: Mehl, Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte, Tierfutter
Textilmotten:
- Befall in Kleiderschränken, Lagerhäusern oder Polstermöbeln
- Larven ernähren sich von tierischen Fasern (z. B. Wolle, Pelz, Seide)
Anzeichen für Mottenbefall
- Kleine, flatternde Falter in der Nähe von Lebensmitteln oder Textilien
- Gespinste oder Larven in Verpackungen oder Stoffen
- Fraßlöcher in Kleidung, Decken oder Lagerware
- Verklumpte oder verunreinigte Vorräte
Typische Einsatzorte
Privathaushalt:
- Küche, Vorratsschränke
- Kleiderschränke, Dachböden, Truhen, Teppiche
Gewerbe & Industrie:
- Bäckereien, Getreide-, Schrotmühlen, Lagerhallen, Warenhäuser, Zoohandlungen, Süßwarenindustrie
- Modegeschäfte, Textil-, Teppich-, Pelzlager, Museen, Theaterfundi
- Hotelzimmer, Wäschereien









