Marder
Marder sind Einzelgänger, sehr anpassungsfähig, lieben ein gemütliches Nest und sind für den Menschen nicht gefährlich. Ist von Marderbefall die Rede, so sind bei uns die weitverbreiteten Steinmarder (auch Hausmarder) gemeint. Sie zeichnen sich durch einen schlanken, langegezogenen Rumpf, spitze Schnauze, dünne Gliedmaßen und einen hellen Kehlfleck aus
Diese scheuen Raubtiere können allerdings im Haus oder Garten ein recht unangenehmer Zeitgenosse sein, schnell lästig werden und zudem auch Schäden anrichten. Die unerwünschten Gäste machen sich vor allem durch Poltern, Kratzen und Trippeln bemerkbar. Oft hört man sie in den späten Abendstunden, nachts oder frühmorgens, wenn sie aktiv sind. Ein weiteres Anzeichen für diese ungebetenen Besucher sind dunkle Kotspuren, ähnlich zu Katzenkot. Typische Probleme zeichnen sich vor allem durch Lärmbelästigung, Radau auf dem Dachboden, beschädigte Dämmung und unangenehme Gerüche durch Kot- und Essensreste aus. Weitere Schadensbilder sind oft an Fahrzeugen zu finden: Durchbiss von Zündkabeln, Kühlwasserschläuchen und Manschetten.
Als wichtigste Nahrungsquelle dienen Mäuse – in dieser Hinsicht kann der Marder als Nützling angesehen werden. Die Allesfresser vertilgen ebenso Insekten, Vögel und deren Gelege, Aas, Hausgeflügel und Abfallreste.
Risiken durch Marder
- Materialschäden (Dämmung, Holz, Kabel)
- Geruchsbelastung & Lärm (v. a. nachts)
- Brandgefahr durch angenagte Elektrokabel
- Wiederkehrende Reviermarkierung, wenn keine Maßnahmen erfolgen









